Aktuelle Veranstaltungen

Silvester-Festkonzerte 2019
mit CONCERTO BRANDENBURG auf historischen Instrumenten


CONCERTO BRANDENBURG
Concert Brandenburg - Foto: Thomas Schmidt

Sabine Vitua, Rezitation (Foto Mathias Bothor)
Sabine Vitua - Foto: Mathias Bothor

Online Karten bestellen

Termin:
Di. 31.12.2019, 15.30 Uhr und 20.00 Uhr

Ort:
Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche, Breitscheidplatz, 10789 Berlin

Mitwirkende:
Concerto Brandenburg auf historischen Instrumenten
Sabine Vitua, Rezitation
Christian-Friedrich Dallmann, Leitung

Titel:
Silvester-Festkonzert mit Concerto Brandenburg
Ludwig van Beethoven zum 250. Geburtstag
Geschöpf - Titan - Mensch

Programm:
Ludwig van Beethoven
- „Die Geschöpfe des Prometheus” aus der Ballettmusik op. 43
- „Eroica” Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55

Johann Wolfgang von Goethe
- „Prometheus”

Erich Kästner
- „Die Entwicklung der Menschheit”

Ankündigungstext:
Die Nachwelt stilisierte ihn zum zornigen, vom Schicksal gebeutelten Genie. Im kommenden Jahr feiern wir seinen 250. Geburtstag. Ludwig van Beethoven: Geschöpf seiner Zeit der ungeheuerlichen Umbrüche, ein Titan in der Musikgeschichte und faszinierender Mensch. Seit zwei Jahrhunderten ist sein Werk in den Konzertsälen der Welt allgegenwärtig und dient als Projektionsfläche für menschliche Schöpferkraft.

Auf dem Programm des Silvester-Festkonzertes stehen Beethovens Ballettmusik op. 43 „Die Geschöpfe des Prometheus” sowie die Sinfonie Nr. 3 Es-Dur, op. 55 „Eroica”. Umrahmt wird das Konzert mit Rezitationen aus Johann Wolfgang von Goethes „Prometheus” sowie Erich Kästners „Die Entwicklung der Menschheit”. Die großartige Schauspielerin Sabine Vitua, die gleichermaßen im heiteren wie im ernsten Genre zu Hause ist, wird die Sichtweisen auf die conditio humana, auf Schöpfergenius und menschliche Verletzlichkeit, so einfühlsam wie eindringlich vermitteln.

Mit dem diesjährigen Silvester-Festkonzert setzt Concerto Brandenburg unter der Leitung von Christian-Friedrich Dallmann seine Interpretation der bedeutendsten Orchesterwerke der Klassik fort. Ein besonderes Konzertereignis zum Jahresausklang, dass in der Berliner Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche am 31. Dezember um 15.30 Uhr und 20.00 Uhr (Wiederholung) zu erleben sein wird.

Eintrittskarten:
29,- EUR (zzgl. Vorverkaufsgebühren) Einheitspreis auf allen Plätzen / freie Platzwahl

- Vorverkauf alle Theaterkassen
- Koka Konzertkasse, Tel. 030 / 61 10 13 13, www.koka36.de
- www.classictic.com

- Gedenkhalle im alten Turm der Kaiser-Wilhelm-Gedächtnis-Kirche (ab 1.9.2019)
auf dem Breitscheidplatz Mo. - Fr. 10 - 18 Uhr, Sa. 10 - 17.30, So. 12 - 17.30 Uhr

Ermäßigte Karten:
19,- EUR (zzgl. Vorverkaufsgebühren)
Vorverkauf ermäßigte Karten in der Gedächtnis-Kirche oder bei AURIS Musik Management
Tel. 030 / 61 28 04 61, E-Mail: karten@auris-berlin.de
Online-Bestellformular auf AURIS Musik Management

Veranstalter:
Kulturring in Berlin e. V. / Concerto Brandenburg
www.concerto-brandenburg.de

Presseinformationen:
Petra Hildebrand-Wanner, E-Mail: info@auris-berlin.de
Tel. 030 / 61 28 04 61, Tel. 0170 / 930 17 59

Künstlerbiographie SABINE VITUA:
Aufgewachsen in Berlin und im Allgäu erhielt Sabine Vitua ihre Ausbildung an der Universität der Künste Berlin und ist seit Beginn der 1990er Jahre für Theater, Film und Fernsehen tätig. Von 1989 bis 1993 war sie Ensemblemitglied des Schauspielhaus Zürich und trat dort unter anderem in „Über allen Gipfeln ist Ruh” von Thomas Bernhard (Regie: Matthias Fontheim) „Geld anderer Leute” von Jerry Sterner (Regie: Uwe Laufenberg), „Der Geizige” von Molière (Regie: Rudolf Noelte) und „Mein Kampf” von George Tabori (Regie: Gerd Heinz) auf.

In der Saison 2015/2016 spielte sie an der Seite von Désirée Nosbusch und Luc Feit im THEATRE DES CAPUCINS Luxembourg in Rebekka Kricheldorfs apokalyptischer Farce „Das Ding aus dem Meer”.

Mit starken Frauenrollen ist Vitua auch für zahlreiche TV-Produktionen von ARD, ZDF, RTL, SAT1 und Pro7 unterwegs - darunter „Balko”, „Die Pfefferkörner”, „Tatort”, „Polizeiruf 110”, „Wilsberg”, „Mord mit Aussicht”, „Sternenfänger” und „Pfarrer Braun”. In der preisgekrönten Sitcom „Pastewka” verkörpert sie die Figur der Managerin von Bastian Pastewka, Regine Holl. Darüber hinaus war sie in Kinofilmen wie „Liebesfilm” (Regie: Robert Bohrer & Emma Rosa Simon), „Axolotl Overkill” (Regie: Helene Hegemann) zu sehen.

Preise und Auszeichnungen (Auswahl): 1995 - KULTURPREIS DER STADT BERLIN für Woyzeck (Volksbühne Berlin), 2006 - DER DEUTSCHE FERNSEHPREIS - Beste Sitcom für „Pastewka”, 2014 - MUMBAI SHORTS INTERNATIONAL FILM FESTIVAL - Best Actress für „Fingerspiel”, 2016 - MAX OPHÜLS PREIS - Publikumspreis in der Kategorie mittellanger Film für „Route B96”

www.sabinevitua.de

Künstlerbiographie CHRISTIAN-FRIEDRICH DALLMANN:
Christian-Friedrich Dallmann wurde in Karlsburg bei Greifswald geboren.

An der Hochschule für Musik „Hanns Eisler” in Berlin studierte er zunächst Horn bei Prof. Kurt Palm. 1978 gewann er den 1. Preis für Horn beim Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen.

Nach seinem Studium spielte er zwanzig Jahre als Solo-Hornist im Berliner Sinfonie-Orchester. Er war langjähriges Mitglied sowohl der Akademie für Alte Musik Berlin als auch der Internationalen Bachakademie Stuttgart unter der Leitung von Helmuth Rilling.

Solistische und kammermusikalische Verpflichtungen führten ihn bereits in viele Länder der Welt. Dallmann ist Jurymitglied der wichtigsten internationalen Musikwettbewerbe und Dozent bei verschiedenen Kursen in ganz Europa, unter anderem beim Workshop „West-Eastern Diwan” (Leitung: Daniel Barenboim).

Von 1998 bis 2000 war Christian-Friedrich Dallmann Student der Dirigierklasse von Prof. Hans Dieter Baum an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler”.

Seit 1992 beschäftigt er sich besonders mit historischen Instrumenten. 1998 war er Mitbegründer von Concerto Brandenburg.

Als Professor für Horn lehrte Christian-Friedrich Dallmann von 2000 bis 2004 an der Musikhochschule Detmold. An der Universität der Künste Berlin wurde er 2004 ebenfalls zum Professor für Horn bestellt. Dort führt er eine große internationale Klasse. Viele seiner Studenten und Absolventen sind Preisträger der großen internationalen Musikwettbewerbe wie dem ARD Wettbewerb oder dem Internationalen Instrumentalwettbewerb Markneukirchen und wurden Solohornisten deutscher und internationaler Spitzenorchester.

Neun von Dallmanns ehemaligen Studenten unterrichten inzwischen selbst als Professoren an Musikhochschulen in Deutschland, Österreich, Frankreich und Korea.

Orchester:
Concerto Brandenburg wurde 1998 in Berlin gegründet. Sein Repertoire umfasst Musik von der Zeit des Barock bis zur Romantik mit einem Schwerpunkt auf Werken barocker Komponisten der Berliner Schule, deren Wiederbelebung sich das Ensemble besonders intensiv widmet.

Die Interpretationen im Sinn der historischen Aufführungspraxis erlangen neben technischer Virtuosität eine besondere Sensibilität für den Charakter des Musikwerks und eine für weite Kreise von Musikkennern inzwischen hochgeschätzte Annäherung an authentische Klangerlebnisse. Dabei sind die Wahl der Instrumente, Bögen und Saiten sowie die Verwendung historischer Stimmungen ebenso ausschlaggebend wie die Erkenntnisse aus dem Studium musiktheoretischer Quellen, originaler Handschriften und von Notendrucken. Die klanglichen Ergebnisse überzeugen - sie begeistern sowohl Musiker als auch Zuhörer.

Wechselnde, der Literatur angepasste Besetzungen sind charakteristisch für Concerto Brandenburg: der Individualität des Musikwerks folgend variiert das Auftreten vom Quartett über verschiedenste Kammermusik- und Barockorchesterbesetzungen - mit einer für die Zeit typischen, farbigen Continuo-Gruppe in der Besetzung Violoncello, Fagott, Kontrabass, Laute und Cembalo - bis hin zum großbesetzten romantischen Orchester. Concerto Brandenburg arbeitet mit namhaften Interpreten wie Christine Schornsheim, Ludger Remy, Alexander Bader und Doerthe Maria Sandmann zusammen. Dirigenten waren zuletzt vor allem Jörg-Peter Weigle, Christoph Stöcker, Florian Merz und Christian-Friedrich Dallmann. Große Beachtung fand die CD-Einspielung „Preußischer Barock” mit Werken von Friedrich II., J. J. Quantz, Christoph Schaffrath, C. H. Graun und C. P. E. Bach.

www.concerto-brandenburg.de